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Martiria is an epic/doom metal rock band formed back in the '80s and re-founded (after a long pause) in 2002. Five album published (last one R-Evolution, with ex Black Sabbath Vinny Appice - 2014).

The band was formed back in the '80s. At the beginning the band was very much oriented towards Doom/Metal sounds such as: early Candlemass and Black Sabbath. After releasing just a few demos and featuring various musicians, in 1998 the members of the group decide to take a break for a while in order to experience different projects. (continue)

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Reviews & Interviews
Reviews / Interviews

Album: On the way back ( 2011 )

REVIEW

Date: July '11
Author: Steffen M.
Vote: 70%
Language: German
Website: http://www.metal1.info
Direct link: click here

Hier bekomme ich tatsächlich mal ein Album direkt von der Band zur Rezension geschickt, und das, obwohl es bei einem der größeren Labels ihrer Heimat veröffentlicht wurde. Es handelt sich um die italienische Epic-Metal-Band MARTIRIA, die gerade “On The Way Back” am Start hat.
Bereits 1987 erfolgte die Grundlegung der Truppe, doch bis zum ersten Album dauerte es von da an gut 17 Jahre. Seitdem sind die Jungs aus Rom recht fleißig und “On The Way Back” ist der vierte Longplayer in der Discography.

Der epische Metal von MARTIRIA ist nicht ganz einfach zu beschreiben. Sie haben ein paar 80er-Einflüsse von Warlord und Manowar übernommen, aber die Musik ist insgesamt getragener, hat manchmal auch etwas vom Doom Metal. In atmosphärischen Phasen schimmert außerdem klar etwas Progressive Rock durch.
Als stilistischen Vergleich würde ich beispielsweise die Landsleute Wyvern nennen, die allerdings auch nicht bekannter sind. Mit anderen heutigen Epic-Metal-Bands wie Battleroar oder Holy Martyr haben MARTIRIA recht wenig gemein. Da fehlen die energischeren Phasen. Nur ganz selten blitzt mal ein bisschen Dynamik auf. Ansonsten zielen MARTIRIA viel mehr auf die Entwicklung von Atmosphäre und lassen dabei die Melodien und die epischen Choräle für sich sprechen. Darüberhinaus zeichnen regelmäßige Tempo- und Rhythmuswechsel und sich verändernde Intensitäten den Sound aus.
“On The Way Back” ist eines der Alben, bei denen man keine spezifischen Anspieltipps nennen kann, weil nicht nur die Songs in sich die Stimmung aufbauen, sondern für die Entwicklung der Atmosphäre des gesamten Werkes zusammenarbeiten und aufeinander angewiesen sind. Es gelingt MARTIRIA aber gut, die einzelnen Songs, und darin wiederum die einzelnen Passagen, zu einem schlüssigen und homogenen Gesamtprodukt zusammenzufügen. Ich habe selten ein Album mit einer epischeren Atmosphäre erlebt.
Als Knackpunkt sehe ich lediglich die Tatsache, dass sich kaum Melodien längerfristig im Kopf festsetzen können, weil sie einfach nicht prägnant genug erscheinen. Lediglich bei “Apocalypse”, “Ashes To Ashes” und “Gilgamesh” gibt es einige eindringlichere Momente, die man schon mal im Gedächtnis behält. Aber insgesamt ist das Album schon eher geeignet, um sich in die Atmosphäre reinzufühlen und sich einfach von ihr mittreiben zu lassen.Handwerklich gibt es nichts zu bemängeln, allerdings fällt mir auch kein Aspekt auf, der einer besonderen Erwähnung bedürfte.

“On The Way Back” ist nichts für Leute, die den Metal dynamisch und/oder eingängig mögen. Das findet man hier alles nicht. Von diesem Album dürfen sich die Freunde atmosphärischer und vielschichtiger Epik angesprochen fühlen. Und in diesem Bereich liefern MARTIRIA dann auch eine insgesamt solide Scheibe ab.

© Steffen M.

 

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